Ein hochkonzentrierter Qualitätssirup aus handgeernteten frischen Holunderblüten. Aus biologischem Anbau, von eigenen Sträuchern. Aromastoffreich und gesundheitsfördernd. Ausgezeichnet für die Herstellung der erfrischenden hausgemachten Limonaden. Mit heißem Wasser zubereitet und mit einem Apfelstück und einer Gewürznelke garniert kann er als hervorragendes Heißgetränk genossen werden.
Kitl Syrob wird aus frischen Holunderblüten in Bioqualität hergestellt.
Unser Kitl Syrob Holunder gewann auf der 40. Landwirtschaftsmesse „Země Živitelka“ den Hauptpreis „Goldene Ähre mit Blümchen“.
Eine bei der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik durchgeführte Analyse des wässrigen Holunder-Mazerats ergab:
Dosierung: Für die Herstellung einer hausgemachten Limonade am besten mit frischem Wasser im Verhältnis 1:10 mischen, für die Heißgetränke im Verhältnis 1:8.
Kalt und dunkel aufbewahren. Fruchtauszüge können sich am Flaschenboden ablagern. Eventuelle Trübungen oder eine Schaumbildung sind nicht mangelhaft und unterstreichen das Naturwesen des Produktes. Vor Gebrauch schütteln. Nach dem Öffnen kühl lagern und innerhalb von 30 Tagen verbrauchen. In Stickstoff-Schutzatmosphäre verpackt.
Information für Diabetiker: Das Erzeugnis kann in begrenzter Menge und nach Beratung mit dem Arzt von Diabetikern des Typs I und II eingenommen werden, muss aber in die tägliche Energieaufnahme eingerechnet werden.
Zusammensetzung: Zucker, wässriges Holunderblütenauszug aus ökologischem Anbau (Sambucus nigra L., 10%), Holunderblütenextrakt, Vitamin C (20 mg in 100 ml Sirup ist ein Viertel der empfohlenen Tagesdosis), Säureregulator: Zitronensäure, Konservierungsstoff: Kaliumsorbat.
Das Erzeugnis enthält pro 100 ml: Brennwert 1476 kJ/347 kcal, Fett <0,1 g, davon gesättigte Fettsäuren< 0,1 g, Kohlenhydrate 87 g, davon Zucker 87 g, Eiweiß <1 g, Salz< 0,1 g.
Für gute Geister sieht man oft,
einen Holunderbusch an Hof und Scheune,
so wurde schon manch' Bewohner geheilt,
vom Geiste, der im Holunder weilt.
Der Holunder gehörte zu den beliebtesten und bekanntesten Heilpflanzen. Auch wenn er nicht gerade durch Schönheit und Duft glänzt, genoss er doch einen hohen Respekt und auch Zauberkräfte wurden ihm zugeschrieben. Auf dem Lande wurde er als "Bauernapotheke" bezeichnet.
Seit dem Mittelalter war er von dem Aberglauben umrankt, nach denen sich Geister in ihm aufhielten die sich für das Böse rächten, das um ihre Sträucher begangen wurde. Deshalb wurde der Holunder oft an Hütten und Scheunen angepflanzt. Das Tragen von Holunderblüten schützte vor bösen Kräften aller Art. Neuvermählten brachte Holunder Glück. Schwangere sollten Holundersträucher küssen, um ihrem Kind eine glückliche Zukunft sicherzustellen. Eine Holunderblüte neben dem Kissen brachte einen ruhigen Schlaf. Ein Kreuz aus Holunderholz wurde Verstorbenen in den Sarg gelegt, mit einem Holunderstock wurde der Sarg vermessen. Holunder schützte auch vor Feuer, Krankheiten und bösen Zaubern. Falls jemand einen Holunderstrauch zerstört hat, ohne einen neuen anzupflanzen, erwartete diesen ein großes Pech.
Holunderfrüchte wurden zur Abmilderung von Schmerzen genutzt, die nervlichen Ursprungs waren. Sie halfen bei Nervenentzündungen, bei der Blutdrucksenkung und im Rohzustand dienten sie als mildes Abführmittel. Junge Blätter, die mit Gerstenmehl vermischt wurden, heilten Verbrennungen der Haut. Mit dem Pulver getrockneter Blätter wurde Nasenbluten gestoppt. Holunderblüten wurden in Essig, Honig und Zucker zur Herstellung von aromatisierten und heilenden Süßstoffen und Sirups eingelegt Der Sirup wurde als Medizin bei Magen-, Nerven- und Rheuma-Schmerzen eingesetzt.
Der Text stammt aus dem Buch „Aus Omas Garten in Opas Keller“ (Titel der tschechischen Originalausgabe: "Z babiččiny zahrádky do dědova sklípku") von Vladimir Jakoube, dessen Ausgabe wir finanziell unterstützt haben.